November 23, 2016

Boogie-Woogie/Lindy/Balboa

Boogie-Woogie:
ist ein dynamischer, sportlicher Paartanz aus der Familie der Swing-Tänze
Musik: Getanzt wird er heute primär zu schneller Rock ’n‘ Roll-Musik, Rockabilly, Rhythm & Blues und Jump Blues der 1950er und 1960er Jahre, oder zu schneller Swing-Musik.
Historische Wurzel: Er entwickelte sich in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem, was amerikanische Soldaten als vereinfachte Formen des Lindy Hop und Jitterbug mitbrachten.
Betonung: Die Betonung liegt auf dem 2. und 4. Taktschlag.
Grundschritt: Er basiert meist auf einem 6er-Grundschritt.
Footwork: Es wird Wert auf eine saubere und oft sehr schnelle Fußarbeit gelegt, die auch bei hohem Tempo (bis zu über 200 Schritte pro Minute) spielerisch und leicht aussehen soll.
Improvisation: Wie beim Lindy Hop ist die Improvisation und die freie Reaktion auf die Musik sehr wichtig.

Lindy Hop:
Der ursprüngliche Swing-Tanz, der Ende der 1920er und in den 1930er Jahren in den USA entstanden ist.
Herkunft: Er wurde im legendären Savoy Ballroom im New Yorker Stadtteil Harlem geboren.
Musik: Getanzt wird er zu Swing-Musik (Big Band, Jazz der 30er und 40er Jahre), die oft ein hohes Tempo hat.
Tanzstil: Es ist ein dynamischer und improvisierter Paartanz, der auch Elemente des Charleston aufgreift. Er zeichnet sich durch den typischen Swing-Out und eine Mischung aus geschlossener und offener Tanzhaltung aus.
Charakteristisch: Die Tänzer genießen viel Freiheit für Improvisation und individuelle Footwork. Für Auftritte sind auch akrobatische Figuren, sogenannte Arials bekannt.
Vorläufer: Der Lindy Hop gilt als Vorläufer vieler Tänze wie Jive, Boogie-Woogie und Rock ’n‘ Roll.

Balboa:
Der Balboa ist ein eleganter Paartanz aus der Familie der Swing-Tänze, der in den 1930er und 1940er Jahren in Mode kam und heute weltweit wieder getanzt wird.
Entstehung: Der Balboa entstand in Südkalifornien (auf der Balboa Halbinsel bei Newport Beach) in den 1920er und 30er Jahren.     Der Grund: Geschlossene Haltung und somit Platzersparnis
Er wurde populär, weil die Tanzflächen (z.B. im berühmten Rendezvous Ballroom) oft so überfüllt waren, dass kein Platz für die raumgreifenden Figuren des Lindy Hop oder Charleston blieb.
Der Stil: Balboa wird daher in einer extrem engen, geschlossenen Tanzhaltung getanzt, bei der sich die Partner fast von der Hüfte bis zur Schulter berühren. Er benötigt sehr wenig Platz und ist fast stationär und Ideal für schnelle Musik
Tempo: Balboa eignet sich hervorragend für schnelle Swing-Musik, bei der andere Tänze sehr anstrengend oder unmöglich werden.
Bewegung: Die Bewegung wird durch kleine, schnelle, fast am Platz stattfindende Schritte (Shuffles, Kicks) unterhalb des Körpers ausgeführt. Für Zuschauer ist oft hauptsächlich die flinke Fußarbeit und die sanfte Oberkörperbewegung sichtbar.

 

RRCTeddy-Bears Karlsruhe-Durlach e.V.
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